Dienstag, 21. Juni 2016

Eine Reise um die Welt - Die Abenteuer des Georg Forster und Kapitän James Cook von Claudia Zentgraf


ISBN: 9783945298558
230 Seiten
4,99 EUR


Inhalt:

Der junge Georg Foster kann sein Glück kaum fassen, er wird mit dem berühmten James Cook um die Welt reisen und auf die Suche nach dem Südkontinent gehen. Sein Vater ist ein Naturwissenschaftler, denn es geht nicht nur um die Erkundung der Welt, sondern auch darum, neue naturwissenschaftliche Phänomene zu finden. Er freundet sich schnell mit Henry, einem Leichtmatrosen an, dieser beobachtet einen Diebstahl und findet heraus, dass der Täter an Bord ist, dieser hat jedoch noch viel schlimmere Taten auf dem Kerbholz.

Das Cover:

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, die feinen Linien haben etwas historisches an sich und man erkennt sofort durch das Motiv und die Farbe die Thematik eines Abenteuer- Seemanns Buches. 

Die Charakter:

Die Charaktere Henry und Georg sind sympathisch. Ängste, Befürchtungen und auch Freuden werden gut und nachvollziehbar dargestellt, ohne unnötigen Tiefsinn, was gut zu dem Buch passt. Die Standesungewöhnliche Freundschaft der beiden war für mich ein kleines Highlight.Georgs Vater wird cholerisch beschrieben und bleibt darin auch konsequent, die Distanz zwischen Vater und Sohn ist zeitgemäß, genau so habe ich es mir auch vorgestellt, in den richtigen Momenten steigt jedoch die Zuneigung zwischen Vater und Sohn ganz dezent hervor. Die Bösewichte sind realistisch beschrieben.

Die Story:

Bei der Story bin ich etwas zwiegespalten. am Anfang ist alles noch aufregend, die Abläufe auf dem Schiff werden geschildert und man taucht in die Welt ein. Auch das Auffinden und Stellen des Diebes ist spannend, doch ich hatte mir mehr von der Abenteuergeschichte erwartet.Dass James Cook den Südkontinent nicht finden wird, wusste man ja, jedoch habe ich mir spannendere Eindrücke der anderen Stationen gewünscht mit tieferen Einblicken und größeren Abenteuern. So abenteuerlich war es insgesamt dann doch nicht. Es gab keinen genau heraus lesbaren Höhepunkt der Geschichte.

Der Stil:

Der Schreibstil an sich war kindgerecht und angenehm, es kamen jedoch ziemlich spezielle Worte der Schiffahrt vor ohne Glossar, oder eine Erklärung. Ein halber Satz pro Wort hätte schon Wunder bewirkt, nicht jedes Kind würde es nachschlagen, geschweige denn die Erläuterungen verstehen. 


Ich gebe dem Buch daher 3 Punkte.


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