Dienstag, 19. April 2016

Rezension: Jane & Miss Tennyson von Emma Mills


ISBN: 978-3-551-56025-4
480 Seiten 
18,99 EUR


Inhalt:

Devon Tennyson ist gut in der Schule, sie möchte aufs College gehen. Schnell kommt heraus, dass Devon jedoch keine aussergewöhnliche Begagung hat, anders jedoch ihr Cousin, der von seiner Mutter zu ihren Eltern abgeschoben wurde und sozusagen ihr neuer Bruder ist, dieser kann nämlich wahnsinnig gut Kicken beim Football. Und nicht nur das, er kann auch ziemlich gut ihr Leben aufwirbeln.


Meinung:

Zunächst mal das Cover: Ich finde es wunderschön frühlingshaft, die Eigenheit, dass der Hintergrund nach vorne rutscht, ist - ich kann es gar nicht oft genug sagen- total kreativ und gut gelungen.Der Sprachstil ist jugendlich gehalten und sehr angenehm zu lesen. Devon ist ein relativ passiver Charakter, zunächst wird dem Leser klar, dass Devon keine Passion hat. Nichts, für dass sie sich außerordentlich interessiert, sodass man während des Buchverlaufes hofft, dass sie ihr Ziel, ihre Passion findet. Dadurch, dass Devon ein passiver Charakter ist, handelt das Buch zunächst mal verstärkt von den anderen Charakteren, sehr stark im Vordergrund stehen dabei ihr Cousin, ihr bester Freund Cas und Ezra, ein mysteriöser Footballspieler. Leider gibt es zunächst keine charakterlische Entwicklung von Devon, wobei es einige Stellen gab, an denen Devon sich wirklich hätte ändern können. Eine kleine Verwechslungsgeschichte rundet das Buch ab. Mir haben die Parallelen zu Jane Austen sehr gut gefallen, sowie die Atmosphäre, die durch das Football spielen sehr gut zur Geltung kam. Das Ende war auch sehr schön, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass Devon sich höhere Ziele gesteckt hätte und für sich etwas gefunden hätte, was sie begeistert und was sie vielleicht gerne tun möchte, am Anfang beginnt das Buch recht tiefsinnig, wird jedoch immer pauschaler.

Von daher gibt es von mir 4 Punkte, da es mir nicht zu 100 % gefallen hat.


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