Montag, 14. Dezember 2015

Rezension: Zwanzig Zeilen Liebe von Rowan Coleman


416 Seiten
ISBN 978-3-492-06017-2
14,99 EUR


Inhalt:

In dem Buch geht es gleich um mehrere Personen, die miteinander verstrickt sind. Zunächst ist da Stella, sie arbeitet ausschließlich Nachtschichten in einem Hospiz. Sie hat es sich zur ufgabe gemacht, dass die Menschen, die spüren, dass es bald so weit ist, ihr Briefe diktieren, diese Briefe verschickt sie dann nach dem Tod der Menschen an den gewünschten Absender. Egal ob an Nachbarn, Ehefrau, Jugendliebe etc. Doch Stella hat auch ihre eigenen Probleme, denn zuhause ist ihr geliebter Ehemann, der im Krieg ein Bein verloren hat, er leidet ständig unter dem Verlust und die beiden entlieben sich. Dann gibt es noch einige Personen mehr, die ihr eigenes Schicksal haben.


Meinung:

Das Cover ist sehr hübsch, es ist ähnlich gestaltet wie das erste Buch "Einfach unvergesslich", doch die beiden Bücher haben nur eines miteinander gemein: Die Autorin.
Die Aufteilung des Buches ist sehr gut gewählt, am Anfang und zwischen den einzelnen Kapiteln befinden sich die Abschiedsbriefe, diese sind unabhängig voneinander und von der Geschichte, es sind teilweise Personen dabei, die man aus dem Buch kennt und teilweise auch nicht, und dennoch erhält man einen sehr guten Eindruck von dem Menschen, der dahinter steckt. Man hat das Gefühl, obwohl es nur ein brief ist, diese Menschen zu kennen. Merkwürdigerweise dachte ich, ich würde bei jedem Brief weinen, doch diese waren zwar rührend, doch ich musste nicht weinen, außer bei einem Brief, der ausgerechnet der Papmpigste war, dieser hat mich zu Tränen gerührt, weil er sehr authentisch wirkte.Der Prolog ist sehr stimmungsvoll und rührend. Die Briefe sind ein gutes Mittel gewesen, um viel Tiefsinn und Information hinein zu packen, obwohl sie unabhängig waren von der Geschichte, hatte man als Leser immer das gefühl gehabt, dass der Sinn des Buches immer präsent war. Es sind wirklich sehr viele verschiedene Eindrücke, Perspektiven und Facetten in diesem Buch erwähnt, sodass man es nicht wirklich zuordnen kann. Ich kann nur sagen, es hat mich berührt und tief bewegt.  Der Umgang mit dem Tod ist eines der Mysterien, die einen faszinieren aber auch abschrecken können, gerade deswegen finde ich die verschiedenen Perspektiven sehr gut gelungen.

Ich gebe dem Buch daher die volle Punktzahl !

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