Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension: Zodiac Band 1 von Romina Russell


ISBN: 978-3-492-70381-9
448 Seiten
16,99 EUR

Inhalt:


In dem Buch befinden wir uns in einer Welt, in der die Menschen verschiedene Planeten bewohnen, diese sind jeweils den verschiedenen Sternzeichen gewidmet. Die Anwohner verbinden die Eigenschaften der Sternzeichen in hohem Maße mit sich selbst, der Moralvorstellung auf dem Planeten und den Grundeigenschaften, die jeder Bewohner mit sich bringt. Auf dem Planeten Krebs lebt Rhoma, 16 Jahre alt, sie kann in den Sternen die Zukunft deuten und befindet sich auf einer Akademie um dies zu erlernen. Dennoch ist Rhoma anders als ihre Mitschüler, sie deutet die Zukunft mit unorthodoxeren Methoden, die zugleich auch als unsicher gelten. Als Rhoma doch als einzigste den Angriff und Untergang des Planeten Krebs vorher sagt, wird ihr endlich Glaube geschenkt, doch nun ist es leider zu spät. Rhoma entdeckt, wer hinter all dem steckt, denn das, was den Planeten Krebs zerstört hat, war keine gewöhnliche Umweltkatastrophe, sondern etwas viel, viel schlimmeres. Nur wer soll ihr das Unmögliche glauben ? 


Meinung:

Zunächst ist das Cover ein absoluter Hingucker, mit den hell leuchtenden Sternen und den Sternbildern auf dem Cover, habeich das Buch in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, sogar mehrmals. 
Die Idee und die Welt, die dahinter steckt hat mir ausgesprochen gut gefalllen, wobei die Einteilung nach den Eigenschaften der Sternzeichen natürlich eine gewisse Voraussicht mitbringt. Deswegen war es mir wichtig, dass ich dennoch überrascht werde. 
Der Einstieg ist etwas verwirrend, viele neue, unbekannte Worte und Namen, die einem nicht so geläufig sind. Da das Buch ein außergewöhnliches Thema beinhaltet, war ich darauf bereits eingestellt. Diese Phase hat auch nicht lange angehalten ;-). 
Der Sprachstil ist bildlich und sehr gut ausgeschmückt, so gut, dass ich sogar von der Welt geträumt habe. Es hat mich ein wenig traurig gemacht, dass mein Sternzeichen (Widder) leider nicht so gut davon kommt. Und das sit auch ein Schwachpunkt der Thematik, leider ist die Gestaltung der Sternzeichen/Eigenschaften der Personen zu eindeutig und zu extrem. Die Welten sind zu schwarz oder zu weiß, es gibt wunderschöne Welten, aber auch ziemlich hässliche. Ich als einer der nicht so tollen Sternzeichen, war deswegen schon  etwas schmollig. 
Die Geschehnisse in dem Buch gehen schnell von Statten, Rhomas Entwicklung im Storyverlauf steigt rapide an, währenddessen sie zum Ende hin immer tiefer sinkt. Ganz im Gegenteil zu ihrer cfharakterlichen Entwicklung, die gegenläufig zu sein scheint. Sie entwickelt sich immer selbstbewusster und positiver, doch nach dem ersten Drittel stagniert die Entwicklung, dies war für mich nicht ganz nach zu vollziehen und hat nicht gepasst. Insgesamt wirkt die Protagonistin für ihre Aufgabe und ihr Können viel zu naiv, sie versteift sich auf ihre Theorie, was mich als Leser teilweise genervt hat, ich habe die Protagonistin schon fast als verfolgungswahnsinnig abgestempelt. Sie steigert sich vollkommen in ihre Theorie hinein, jedes Unheil und alles Böse ist die Ursache ihrer Theorie, auch wenn es noch so wenig Sinn ergibt, da hat die Autorin das Thema eindeutig überreizt. 
Die Wendungen in dem Buch sind passagenweise stark fluktuierend, dadurch leidet die Authenzität der Geschichte etwas. Das Ende war dann noch mal ein positiver Aufschwung. 
Insgesamt schaue ich dem Buch mit einem lachendem und einem weinenden Auge entgegen. Die Idee und der Sprachstil sind richtig gut, doch der Verlauf der Geschichte und die charakterliche Entwicklung haben mich enttäuscht, auch das Überreizen und zu Strikte haben mir nicht so gut gefallen.

Daher gebe ich dem Buch 3 Punkte. 


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