Sonntag, 9. November 2014

Rezension: Perfekt ist jetzt von Tim Tharp


ISBN: 978-3734850035
336 Seiten
16,95 EUR

Inhalt:

Sutter Keely genießt das Leben in vollen Zügen. Er lebt im Hier und Jetzt und genauso handelt er. Er ist dauerhaft zugedröhnt und ein Mensch mit dem man viel Spaß haben kann. Und gerade das nervt seine Freundin, die kurzerhand mit ihm Schluss macht. Aber das ist ganz schön unfair. Jeder weiß, dass Sutter ein Pfundskerl ist und das Herz am rechten Fleck hat, und dass die Dinge, die ihm passieren, passieren, weil er doch nur helfen möchte. Als er auf die scheue Aimee trifft, steht für ihn sofort fest: er muss ihr helfen, sie bekehren, damit sie sich frei kämpfen kann um von ihrer spielsüchtigen und tyrannischen Mutter weg zu kommen und damit Aimee endlich ihr eigenes Leben leben kann. Nach und nach entwickelt Sutter Gefühle für Aimee, obwohl das gar nicht sein kann. . .


Meinung:

Der Schreibstil ist naiv gehalten und flüssig, das habe ich an dem Buch sehr geschätzt. Im Vordergrund steht natürlich Sutters einmaliger Charakter, man kann gar nicht anders, als Sutter gern zu haben. Er ist der uneigennützige Naivling, der Held, der keiner Fliege was zu leide tun kann, und dennoch nicht ganz so strahlend ist, da er durch seine Abhängigkeit seine Macken hat. Nach einer Weile ging mir die Abhängigkeit ziemlich auf die Nerven, es sind kaum zwei Seiten vergangen ohne, dass etwas von Alkohol oder Drogen erzählt wird, das war ziemlich nervig, die Hälfte der Erwähnungen hätte auch gereicht um den Leser Sutters Lage zu verdeutlichen. An sich ist das Buch herzlich und naiv, gepflückt mit ein paar Weisheiten,w as ich angenehm empfunden habe. Doch die ständige Repetition von Alkohol und Drogenabusus waren dann doch zu viel für mich. Das Ende habe ich durchaus als traurig empfunden, vielleicht soll es uns einfach klar machen, dass so ein guter Kerl wie Sutter Keely einfach nicht in unsere Welt gehört. 

Ich gebe dem Buch 3 Punkte, obwohl ich gerne mehr gegeben hätte, es hätte das Potenzial gehabt.





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