Donnerstag, 23. Oktober 2014

Rezension: Mona von Dan T. Sehlberg


ISBN: 978-3462046137
464 Seiten
16,99 EUR
Taschenbuch

Inhalt:

Mona ist ein gefährlicher Virus. Er wurde auf der libanesischen Seite hergestellt um das israelische Wirtschaftssystem zu infiltrieren, hergestellt von einem genialen IT Experten Samir, der am MIT studiert hat. Ein Genie, das ein schreckliches Schicksal hatte: Er hat seine Frau und seine Tochter Mona verloren. Mona brachte eine israelische Bombe ins Haus in ihrem kindlichen Leichtsinn, sie ging hoch und alles was Samir noch bleibt ist unendlicher Hass. Parallel in Stockholm entwickelt der Informatiker Eric "Mind Surf" ein Programm und eine Hardware, mit der man über Gedanken im Internet surfen kann. Als seine Frau, die bei einer israelischen Bank arbeitet, plötzlich schwer erkrankt, muss Eric erkennen, dass beides,Mona und Mindsurf, unmittelbar miteinander verbunden ist. Es glaubt ihm keiner, er erkennt sehr bald, dass er auf sich allein gestellt ist. . .

Meinung:

Das Cover finde ich etwas nichtssagend, es passt auch nicht so gut zum Thema. Die Farbe schwarz ist zwar ein Blickfänger, man hätte aber ein aussagekräftigeres Motiv wählen können.
Ich war am Anfang sehr optimistisch und habe mich gefreut endlich mal ein Buch über in komplexes Thema wie Israel, Libanon, in den Händen halten zu können. Kombiniert mit der SciFi Schiene erschien mir das Buch ein guter Thriller zu sein. Man kommt gut rein, die Charaktere im Buch sind eingängig beschrieben und ich kam gut mit ihnen klar. Leider ist ungefähr ab Seite 130 - 150 irgendetwas passiert, was das Buch einfach nicht mehr in sich schlüssig erscheinen lässt. Der Roman wirkte plötzlich unlogisch, es hat mit den zeitlichen Abständen angefangen und hat Handlungsabläufen aufgehört, und das darf bei mir leider nicht passieren, da werde ich ziemlich schnell genervt von dem Buch und kann es nicht mehr als gut einstufen. Ich wäre auch generell in der Grundstory nicht dem Erfinder des Virus hinterher gejagt...naja also bei einem Politthriller muss natürlich die Glaubhaftigkeit an erster Stelle stehen, und die hat leider stark nachgelassen. Das hat mich schon sehr traurig gemacht, denn das Fazit ist:
Tolle Grundstory, super Schreibstil und gute Charaktere, nur leider nicht schlüssig und logisch.

Daher gebe ich dem Buch 3 Sterne, und auch das nur, weil das Buch aus meiner Sicht auch ein 5 Sterne Buch hätte sein können.


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