Mittwoch, 17. September 2014

Rezension:Die Unbarmherzigen von Danielle Vega


Bloomoon Verlag
ISBN: 978-3845807232
272 Seiten
Preis: 12,99 EUR

Inhalt:

Sofia musste in ihrer Vergangenheit schon oft umziehen.Ihre Mutter ist nämlich der US Army angehörig. Als "die ewige Neue" hatte Sofia nie das Glück so richtig in eine Gruppe aufgenommen zu werden, sodass sich Freundschaften bilden könnten. Ganz im Gegenteil wurde sie bei ihrer letzten Schule gemobbt. Auf der neuen Schule findet sie verwunderlicherweise guten Anschluss bei der wunderschönen Riley und ihren Freundinnen Alexis und Grace. Die Clique schlägt eine extrem christliche Richtung an, sie fühlen sich dazu berufen die rebellische Brooklyn wieder auf den rechten Weg zu bringen, was als kindische Spielereien beginnt wird schnell ernst und zu einem wahren Alptraum.

Meinung:

Das Cover ist mit der intensiven Farbe ein richtiger Blickfänger und passt auch gut zum Buch, denn einerseits haben wir es hier mit einer Girlie- Clique zu tun, doch durch den blutigen Fingerabdruck wird einem auch klar, dass sich viel Dramatischeres in dem Buch abspielen wird. 
Das gesamte Buch ist auf hohem Spannungsniveau geschrieben und wird ziemlich schnell sehr extrem. Es ist auf jeden Fall nicht für Zartbesaitete. Mit Sofia wird man eigentlich nicht so schnell warm, man merkt, sie hat ein dunkles Geheimnis und dadurch wird automatisch eine Mauer errichtet. 
Das Buch ist auf jeden Fall interessant in dem Punkt, an den man sehen kann, wie weit Menschen gehen können, wenn sie unter massiven Druck und unter Todesangst leiden. Ein wenig Gruppenzwang und die persönlichen Päckchen, die die Teenies zu tragen haben wirken auch in der Geschichte mit. 
Das Buch ist ziemlich brutal, mysteriös und nervenzerreißend, dabei macht es zunächst nicht den Anschein, ich war sehr überrascht über die Entwicklung des Buches und hätte es auch gerne positiv bewertet, doch dann kam das Ende....und das fand ich einfach total unpassend. Unrealistisch, unpassend, ziemlich knapp und total irre. Kein gutes Ende meiner Meinung nach, da das Buch ja so Nerven zerfetzend ist, gerade weil es so realistisch erscheint....und dann aber ein Ende einbauen, dass aus einem Fantasyroman zu sein scheint, ist für mich als Leser ziemlich inkonsequent gewählt und stiftet nur Verwirrung und Ablehnung. So war das jedenfalls bei mir. Ohne dieses Ende hätte ich das Buch mit einem Punkt mehr bewertet, aber das Ende war einfach so daneben, dass ich leider nur 3 Punkte vergeben kann.




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