Freitag, 26. September 2014

Rezension: Schattenzwilling von Katrin Bongard


ISBN: 978-3841502797
272 Seiten 
12,99 EUR

Inhalt:

Teresa ist eine ganz normale Jugendliche. Ihre Eltern haben einen Bauernhof gekauft und möchten ihn in einer Art Ferienparadies für Jugendliche umgestalten. Die Arbeit mit den Tieren macht Teresa auch Spaß, es sind bald Sommerferien und sie datet den unglaublich süßen Pablo. Das Leben scheint perfekt, bis die Zwillinge Adrian und Kai aus Köln zu Besuch kommen. Teresa war einmal mit Adrian zusammen, aber dieser hatte einen schlimmen Motocrossunfall und ist seitdem querschnittsgelähmt. Seitdem haben die Zwillinge sich nicht mehr bei Teresa gemeldet. Als die beiden auf dem Hof ankommen, bemerkt Teresa, dass sie die alten Gefühle bei Kai spürt, aber nicht bei Adrian. Beide sind noch sehr in Teresa verliebt und eifersüchtig. Es beginnt ein krankes Verwechslungsspiel. 

Meinung:

Das Cover wirkt durch seine Farbkombination schon etwas bedrohlich, obwohl mir das Covermotiv nicht so gut gefällt, passt es ganz gut zu dem Buch. Der Sprachstil ist leicht und flüssig zu lesen, ideal für Jugendliche. Der Umgang der Hauptperson Teresa mit ihren Gefühlen ist gut beschrieben und gut nachvollziehbar. Teresa ist einem sofort sympathisch, aber auch Pablo ist ein Traum. Die Zwillinge erscheinen mir schon von Anfang an mysteriös. Ich war während des gesamten Buches auf Teresas Seite. Die Beschreibungen wie die Jugend mit den mittlerweile alltäglichen Problemen oder Gegebenheiten umgeht ist authentisch beschrieben. Ja es gibt viele minderjährige Jungs und Mädels, die ein One Night stand haben und ja es gibt auch viele, die sich leichtfertig einen Joint anstecken. Es ist zwar etwas erschreckend, aber dennoch realistisch dargestellt und trotzdem merkt man, dass Teresa und Pablo ja doch gute und liebe Menschen sind. Durch die mysteriösen Vorfälle hat das Buch ein permanent hohes Spannungs-Level. Man kann einfach nicht los kommen von dem Buch und es droht die Gefahr, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Das Ende gefällt mir ganz besonders gut, da es nicht unrealistisch ist. Das Buch und die Protagonisten gehen recht leichtfertig mit Sex und Drogen um, nur dass letzteres zu einem Horrortrip werden kann ohne dabei den Leser zu nerven, ist eine Kunst. Jeder kann seine eigene Moral daraus ziehen. Dieser ja doch realistische Fakt in Kombination mit dem "Mysterium Zwilling" macht aus dem Buch ein ganz besonders spannendes Jugendbuch. Leider war das Lese vergnügen viel zu kurz. 

Ich gebe Schattenzwilling daher die volle Punktzahl und möchte mich ganz herzlich bei dem Oetinger Verlag und der lieben Katja für das Rezensionsexemplar bedanken! 



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