Sonntag, 21. September 2014

Rezension: Fyn - Erben des Lichts von Nadine Kühnemann


ISBN: 978-9963727681
14,99 EUR broschiert
1,99 EUR als eBook
372 Seiten 

Inhalt:

Fyn ist in Findelkind, er wurde vor den Toren des Perlenturms gefunden und von Breanor aufgezogen, Breanor ist allerdings nie wirklich ein liebender Vater gewesen, er zog Fynrizz auf als Soldat und Ingenieur, denn Fyn soll der beste Kandidat der Liga werden. Die Liga ist die Elitetruppe des Alven -Königs Castios. Fyn jedoch ist kein gewöhnlicher Alve, obgleich er die feinen Gesichtszüge und die körperlichen Merkmale wie spitze Ohren hat, ist er schwarzhaarig. Für gewöhnlich sind die Alven blond, noch dazu kann Fyn keine Alvenmagie wirken, sondern nur dunkle Nekromantenmagie, dies hält er vor dem Rest der Welt allerdings geheim. Noch dazu ist Fyn im Besitz eines bösen Dämons, der so aussieht wie Fyn, jedoch weißes Haar hat, er erscheint immer in den ungünstigsten Momenten, nämlich dann, wenn Fyn sich nicht beherrschen kann und richtet unmöglich böses an. Bei einem Angriff auf den König wird Fyn gefangen genommen. Ihn rettet die hübsche Menschenfrau Ylenia, die beiden werden gute Freunde, soweit das für Fyn überhaupt möglich ist. Doch ob Ylenia wirklich eine Freundin ist, wird Fyn bald herausfinden. 

Meinung:

Das Cover passt gut zu dem Steampunk Roman, ich hätte allerdings ein anderes Model genommen, da Fyn mit längeren Haaren beschrieben wird und ich mir ihn als Soldaten auch etwas muskulöser vorstelle, die Mütze wiederum passt ganz gut. 
Der Inhalt des Romans ist sehr ungewöhnlich und wahrlich ein Experiment für mich gewesen, da ich nicht so recht überzeugt bin von der Welt des Steampunks, doch die auf dem Boden gebliebene Sprache des Buches hilft dem Leser gut zurecht zu kommen. Mich hat die Konsequenz des Buches sehr beeindruckt, da die Autorin es sich nicht gerade leicht gemacht hat mit Fyns Charakter. Man hätte Fyn selbstverständlich liebevoller gestalten können, was bestimmt einigen Lesern gut gefallen hätte, doch es wäre nicht konsequent  und authentisch gewesen. 
Die Charaktere Fyn und Ylenia sind leider nicht bis in mein Herz durchgedrungen, da Fyn einfach zu böse ist und Ylenia zu viele Geheimnisse hat. Das gesamte Buch ließ sich insgesamt wie ein Abenteuerbuch gut lesen, wer aber große Gefühle von dem Buch erwartet, wird enttäuscht werden. Ich kann allerdings nicht behaupten, ob ich hoffen soll, dass Fyn seinen Weg finden wird oder nicht. 
Das gesamte Ideenspektrum des Romans ist ziemlich verzwickt und dafür bekommt das Buch bei mir ein ganz dickes Plus. 

Ich gebe dem Buch daher 4 Punkte und bin sehr auf den 2. Teil gespannt, den ich wahrscheinlich sehr bald lesen werde. 


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