Sonntag, 27. Juli 2014

Stigmata - Nichts bleibt verborgen von Beatrix Gurian


ISBN: 978-3401069999
Preis: 16,99 EUR
384 Seiten

Inhalt:

Emmas Mutter ist gestorben, es war ein Autounfall, sie ist die Brücke hinuntergefahren. Leider konnte man den Leichnam ihrer Mutter nie im Fluss finden, doch mysteriöserweise befand sich auf dem Beifahrersitz die Leiche einer alten Dame, die Emma noch nie im Leben gesehen hat. Irgendwann erhält Emma eine Nachricht: Wenn du die Mörder deiner Mutter finden willst, dann melde dich an! Dabei war die Broschüre eines ziemlich elitär wirkenden Jugendcamps, das sich in einem Kloster befindet. Ab diesem Moment beginnen bei Emma die Uhren zu ticken. Wo war ihre Mutter? Woran ist sie gestorben? Emma bleibt nichts anderes übrig,als sich anzumelden und heraus zu finden, was passiert ist. Bald schon wünscht sie sich, sie hätte dies nie getan....

Meinung:

Das Buchcover ist ein richtiger Eyecatcher, er wirkt unruhig und mysteriös. Das Buch ist vom Design her wirklich sehr gut gelungen, der grünliche Grundton ist bis ins Detail auffindbar, in dem Buch befinden sich passend zu der Geschichte Fotos, die die Atmosphäre der Geschichte einfangen und wiederspiegeln, stellenweise sind die Fotos aber auch recht gruselig, schon allein die Idee finde ich genial und ist mit ein Grund dafür, dass Stigmata einen kleinen Ehrenplatz in meinem Bücherregal hat. 
Die Geschichte fängt bereits relativ spannend an, der Höhepunkt des Pegels ist im letzte Drittel des Buches erreicht, davon gibt es immer einen Wechsel zwischen Mysteriösem, Horror, Thriller, Jugendroman. Die Atmosphäre bleibt dem ganzen Roman über düster, der kleine Gruselkick entsteht dadurch, dass gerade das Mysteriöse ziemlich realistisch dargestellt wird.
Die Handlungen von Emma und ihren drei Mitstreitern, und auch manchmal von den Aufpassern erschloss sich mir ab und zu nicht so ganz, das waren allerdings nur Kleinigkeiten. 
Was allerdings ein größerer Minuspunkt war, war die Gestaltung des Endes, die war mir dann doch etwas zu naiv dargestellt, Auflösungen und Rechenschaften kamen zu schnell, sogar die klischeehafte "Auflösung des Täters" war vorhanden, gerade bei diesem Part ist mir die Ernsthaftigkeit dieses Buches etwas aus der Hand geflossen, ich denke, die Auflösung hätte man geschickter arrangieren können. Gerade in diese Schlüsselsituation haben mir auch Gefühle gefehlt, die hätten da sein sollen: Wut, Schmerz, Hass, Stolz, das alles war etwas knapp gegen Ende.
Ein sehr guter Punkt des Buches ist allerdings, dass mich die Darstellung der Stigmata und dann doch noch dieser Bezug zu dem Titel sehr positiv überrascht hat, denn damit habe ich nicht gerechnet. Der Storyverlauf ist auch wirklich überraschend.

Ich gebe dem Buch daher 4 Monsterchen 



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