Dienstag, 3. Juni 2014

Rezension: Drowning von Rachel Ward


Carlsen Verlag
ISBN: 978-3551520524
304 Seiten
14,99 EUR

Inhalt:

Als Carl aufwacht, kann er sich an nichts erinnern. Er weiß, dass das Wasser böse ist, er weiß, dass er von seinem toten Bruder verfolgt wird und das Mädchen in das er sich verliebt hat, plötzlich Angst vor ihm hat. Sein Bruder ist tot. Sein Bruder war ein Schwein. Doch was ist Carl? Ist er gut? Ist er wie sein Bruder? Hat er seinen Bruder getötet? 

Meinung:

Das Cover ist relativ unspektakulär und sieht etwas dilettantisch aus mit den doch etwas groben Wasserpfützen. Der Titel ist passend zu dem Thema gewählt. Der Schreibstil ist knapp und in jugendlicher Sprache geschrieben, genau wie bei Numbers ist es auch mal etwas ruppiger geschrieben. Das Grundthema ist eigentlich ganz gut, ein junger Mann, der nicht mehr weiß, wer er ist und was er getan hat, muss herausfinden, wer er wirklich ist und muss sich entscheiden zwischen Familie und Liebe. Soweit war das auch alles ganz schön, nur leider habe ich die Idee mit dem Bruder, der Carl und Neisha verfolgt, rachsüchtig ist und Macht über das Wasser hat irgendwie nicht als gut befunden. Teilweise kam mir das Buch etwas sinnlos und vergeblich vor. Es hat die realistische Note gefehlt. Emotionen, Verzweiflung, Zorn und Missverständnis...das alles war dabei und gut ausgearbeitet, aber das mit dem Wasser konnte ich nicht gut nachvollziehen,da hätte man tiefer in die Thematik gehen müssen. Wo kommt der Bruder her? Wo geht er hin? Warum hat er die Macht auf Erden zu wandeln und andere nicht?  Warum das Element Wasser eine Rolle spielt, ist klar....nur die Frage ist: wie kontrolliert er das Wasser? Also man muss sich auf das Thema auf jeden Fall einlassen als Leser...und auch noch über den ein oder anderen Schnitzer hinwegsehen können um das Buch genießen zu können.

Von mir gibt es daher leider nur 3 Monster! 



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