Samstag, 12. April 2014

Rezension: 13 Tage von V. Giambanco


ISN: 978-3426513996
576 Seiten
14,99 EUR


Inhalt:

Die Ermittlerin Alice Madison soll einen mysteriösen Fall lösen. Eine ganze Familie wurde ermordet und instruiert dargestellt. Eins ist sicher: Der Mörder gehört zu der kaltblütigsten Sorte und es scheint eine Verbindung zu geben zu einem Fall, der 25 Jahre her ist. Damals wurden drei Jungen entführt und in den Wald verschanzt, einer ist sogar gestorben. Was das ganze mit der Familie, die ermordet wurde, zu tun hat gilt es herauszufinden und bis dahin ist es ein langer, abscheulicher Weg. . . .


Meinung:

Das Cover ist ganz nett geworden, es ist nicht gerade auffällig, fasst sich aber gut in der Hand an wie eine Kartonage, deswegen ist das Buch auch etwas empfindlicher als alle anderen, da das Cover leicht angeraut wirkt.
Die Kapitel sind relativ kurz, genauso wie die Sätze. Alice Madison wird in den privaten Kapiteln als Alice geschrieben und in den ermittlerischen Kapiteln als Madison, da Madison ja auch durchaus ein Vorname sein kann, ist dies etwas unglücklich gewählt, da man schon durch die wenigen privaten Kapitel und durch die knappen Sätze recht wenig Bezug zu der Ermittlerin erhält. Das Buch wirkt insgesamt recht kalt und distanziert. Dann ist der Fall auch noch in den ersten 250-300 Seiten eher so semispannend, man wird als Leser nicht genug gefördert, da man den Lösungsweg Häppchenweise portioniert bekommt, es bleiben wenig große Fragen offen. Gegen Ende, als das ganze Ausmaß des kranken Täters bekannt wird,wird das Buch auch spannender. Generell sind alle Passagen, die über die Vergangenheit von Madison, Salinger und John Cameron erzählen, wirklich sehr gut gelungen und diese Passagen habe ich am liebsten gelesen. Das Ende war dann überraschenderweise ganz gut gelungen, wobei das manchmal ja schon merkwürdig ist, da hat man manchmal ein klasse Buch und das Ende versaut alles oder so wie hier ein eher"naja" Buch mit einem guten Ende. Die vergangenen Passagen und das Ende haben viel bei mir herausgerissen, sodass ich dem Buch guten Gewissens 3 Monster geben kann.

Ich bedanke mich noch sehr herzlich bei lovelybooks für die nette Leserunde und das Rezensionsexemplar!


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