Montag, 7. Oktober 2013

Rezension: Das Licht zwischen den Meeren von M.L. Stedman


ISBN: 978-3809026198
19,90 EUR
448 Seiten


Inhalt:

Der Kriegsveteran Tom Sherboune arbeitet in Australien bei Janus Rock als Leuchtturmwärter, es ist eine einsame Arbeit, ideal für einen leidgeprüften Soldaten wie Tom, dieser musste ansehen wie viele Menschen ihr Leben lassen mussten, darunter Freunde und Verwandte. Er verliebt sich in die quirlige Isabel, die auf dem Festland lebt, die beiden heiraten und Isabel tut Tom richtig gut. Doch die Besserung wird davon getrübt, dass Isabel mehrere Fehlgeburten durchleiden musste und Tom sich demgegenüber ohnmächtig fühlt. Doch zwei Wochen nachdem die letzte Totgeburt begraben wurde, geschieht doch ein Wunder: Es wird ein Boot angeschwemmt, darin befindet sich ein kleines Baby und ein männlicher Leichnam, das Baby ist eingewickelt in eine Frauenbluse. Tom möchte die Sache melden, doch Isabel möchte das Baby behalten, sie geht davon aus, dass das Mädchen eine Waise ist, und sie hat so viel Liebe zu vergeben. Tom willigt ein, der schlimmste Fehler seines Lebens, denn kaum hat die kleine, glückliche Familie Landurlaub, erfahren Tom und Isabel von dem tragischen Schicksal von Hannah, die ihren Mann und ihr Baby verloren hat und psychisch deswegen total zerstört ist. Tom hat sofort Schuldgefühle, doch Isabels Liebe zum Kind ist größer als ihre Schuldgefühle.Von nun an kann nichts mehr gut werden. 


Meinung:

Das Cover ist einfach wahnsinnig schön, es ist einfach ein tolles Motiv, das Buch ist in Abschnitte unterteilt, diese haben auch wiederum eine schöne Illustration, das Buch lässt sich auch gut anfangen, ich mag die Papierqualität. Der Titel vermittelt einem schon ein tiefsinniges Buch. 
Die Sprache an sich ist eine ruhige, rührende, mit schönen Bilder geschmückte Wohltat für jeden Leser, durch die zarten Bilder sind die Emotionen in dem Buch nur um so kräftiger und das Buch wirkt dadurch sehr lebendig. Anfangs musste ich öfter mal die schön illustrierte Karte zu Rate ziehen, da ich mit der Topographie Australiens nicht ganz so bewandert bin. Das Buch hat eine gute Masse an geschichtlichen Informationen wie die Kriegszitterer und der erste Weltkrieg. Die Darstellung von Tom und Isabel sind sehr liebevoll und man kann gut mit den eiden mitfühlen, vor allem die quirlige Isabel ist sehr sympathisch zu Anfang, sodass ihre Fehler am Ende des Buches nur umso schlimmer sind und mich umso wütender gemacht haben. Man spürt den Schmerz und die Sehnsucht der beiden, sowie aber auch die Schuldgefühle. Aber auch Hannah tut einem sehr leid. 
Das Buch endet so, wie man es erwartet, mit viel Schmerz und vielen Tränen. 
Alles in allem ein sehr gelungenes, sehr emotionsgeladenes Buch mit einer bewegenden Geschichte. 

Ich gebe dem Buch 5 volle Monster !




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