Sonntag, 10. Februar 2013

Rezension: Glasseelen von Tanja Meurer


Bookshouse Verlag
ISBN: 978-9963722402
ebook : 5,99EUR
Taschenbuch: 14,99EUR
406 Seiten

Inhalt:

Camilla und Theresa sind beste Freundinnen schon seit Kindertagen, sie machen nach ihrem Abi eine kleine Städtereise nach Berlin. Vor dem Pergamont Museum ereignet sich dann schreckliches: ein Mann stürzt von einem Turm, in der Hand ein Fernrohr und seine eigenen Augen. Sofort ermittelt die Polizei, darunter ein etwas zwiespältiger Typ namens Grimm, dieser verfolgt die beiden Mädchen, Theresa wird getötet und Camilla flieht in den Untergrund und wird gerettet von einem mysteriösem Amadeo, ein sehr alter Mann, der eine Stadt unter Berlin anführt: Ancienne Cologne. Camilla trifft dort auf Chris, ihren Beschützer und gemeinsam erfahren sie, dass Amadeo ETA Hoffmann ist und der Mörder, der Sandmann ist. Die Geschichte geht also weiter. Der Sandmann will geliebt werden und tötet Frauen und junge Mädchen um ihre Augen zu stehlen und um neue Mödchen-Maschinen zu erschaffen. Das skurrilste ist, dass diese Maschinen bei Amadeo leben, weil sie vor dem Sandmann fliehen, nachdem sie eine Seele eingepflanzt bekommen. Auch Grimm erscheint wieder auf der Bildfläche, er ist das Auge des Sandmanns und hat starke Kräfte, er kann in die Gedanken eintauchen und diese manipulieren, dabei entdeckt Camilla auch ihre Kräfte...durch die Anweisungen des Sandmanns rettet sie ihren Freund Chris das Leben: sie kann die Realität verändern! Camilla macht sich um Sandmann auf in der Hoffnung Klarheit zu finden. Ob das nicht ein Fehler war?


Meinung:

Titel und Cover haben mich sofort in den Bann gezogen, die Sprache der Autorin ist gut und man kommt zügig und flüssig durch das Buch. Die Idee, den Sandmann aufzugreifen und die Geschichte weiterzuerzählen hat mir sehr gut gefallen, allerdings hat das Buch auch ein paar Macken, was ich sehr schade fand. Camillas Herumgefuchtel an ihrem Piercing und auch Chris'  Zigarettensucht machen die beiden zwar menschlicher, allerdings ging mir die permanente Nennung und Beschreibung etwas auf die Nerven, genauso, wie das Wort "Spinner" viel zu oft vorkommt in dem Buch. Manche Begebenheiten waren für mich auch nicht schlüssig genug und haben sich widersprochen. Das Ende war leider offensichtlich und das war erst recht schade, da die Storyline ja schon ausgefeilter war. Ich habe also ein etwas zwiespältiges Gefühl, ich denke, eine Überarbeitung des Buches würde diesem nicht schaden. Ich gebe dem Buch deswegen souveräne drei Monster.



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