Freitag, 12. Oktober 2012

Rezension: Tote Paten küssen besser



318 Seiten
Taschenbuch
978- 3867620468
10,95 Euro

Inhalt:

Pepper Martin durchlebt gerade eine schwere Zeit. Ihr Vater, der berühmte Schönheitschirurg, sitzt hinter Gittern wegen Versicherungsbetrug, mit ihrer Mutter hat sie kein Kontakt und ihr Verlobter hat sich von ihr getrennt, als sich nun rausstellte,dass Pepper pleite ist. Nun muss Pepper ihren Lebensunterhalt allein verdienen und arbeitet auf einem Friedhof als Fremdenführerin. Nach einem Unfall vor dem Mausoleum eines Mafioso, Augustino Scarpetti, kann sie diesen plötzlich sehen als Geist und selbstverständlich hat Augustino ("Gus") noch eine Rechnung offen: er muss herausfinden, wer ihn umgebracht hat, damit er seine Seelenruhe findet. Anfangs ist Pepper nicht gerade dafür zu begeistern doch schon bald merkt sie, dass sie keine andere Wahl hat und hinter den Ermittlungen steckt ein noch etwas tiefsinnigerer Grund.

Meinung:

Das Cover ist ein Blickfänger und war auch der Hauptgrund des Buchkaufs, leider hat der Titel nichts mit der Story zu tun...also da werden keine Paten geküsst, es läuft überhaupt nichts romantisches zwischen Pepper und Gus, wie der Titel mir vermittelt hat. Das Buch hat mich etwas genervt, auf der zweiten Seite wusste man schon die BH Größe der Dame (85D) und bei jeder männlichen Begegnung ist es wie folgt abgelaufen: Der Mann war zuerst schroff, dann starrt er wie magnetisiert den Busen an, und dann ist er plötzlich lieb und nett und redselig. Ständig wird beschrieben, wie irgendwelche Shirts über ihrem Busen spannen, diese Passagen waren absolut lächerlich, da keine romantischen oder sexuellen Anspielungen stattgefunden haben, da der Rest einfach viel zu oberflächlich war. Das Buch war insgesamt oberflächlich, die Story war oberflächlich, die Hauptpersonen waren oberflächlich . . . was richtig schade ist, da der Schreibstil flüssig und in Ordnung war, dahabe ich schon wesentlich schlimmeres gelesen.

Ich gebe dem Buch 2 Monster. 



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