Montag, 13. August 2012

Der Rubindrache von Peter Ward


Inhalt:
Rokshan ist der Sohn eines reichen Kaufmanns in China, die Familie scheint zunächst ganz normal zu sein, die beiden Söhne gehen in die Schule, ihr höchstes Ziel ist es Sonderbotschafter zu werden. Eines Tages kommt Shou Lao die Stadt besuchen, er ist so etwas wie ein Barde, oder ein weiser alter Mann, der viel reist und seine Geschichten und Legenden erzählt. Er kommt mit einer Warnung für das gesamte Königreich, denn der Kaiser ist gierig geworden, er möchte die sagenumwobenen Drachenpferde der Reiter allesamt fürsich beanspruchen um eine übermächtige Armee zu bilden. Doch die Reiter respektieren und lieben ihre Pferde, siesind mit ihnen seelenverwandt und weigern sich vehement gegen den Beschluss des Kaisers, allen voran ist Rokshans Onkel Zerfshan derjenige,der die Rebellion gegen den Kaiser anführt.
Rokshan bekommt einen wichtigen Auftrag von Shou Lao, mit dem er zunächst nichts anfangen kann: er soll zum Berg des Blutroten Königs und dem Wächtermönch zur Hilfe kommen.Noch versteht er nicht, was das zu bedeuten hat, doch als sein Vater vom König willkürlich festgenommen wird, weiß Rokshan, dass er seine Aufgabe erfüllen muss und bald schon findet er Stück für Stück heraus, was seine Rolle in der Geschichte ist.

Meinung:
Ein wirklich fantastischer Roman, der die chinesische Kultur zwar nicht widerspiegelt, aber zumindest das Gefühl vermittelt. Die Wortwahl und Gewandtheit der Sprache waren permanent ansprechend und gaben einem ebenso ständig das Gefühl sich im alten China zu befinden. Ab und zu hat es allerdings an der Formulierung gehapert, so manche Wortwiederholung war unpassend, allerdings weiß ich nicht ob das nicht vielleicht Übersetzungsfehler waren.
Das Buch ist im cbj Verlang erschienen, allerdings habe ich Rubindrache nicht als Jugendbuch empfunden, sondern eher als voll ausgereifte, epische Fantasy.

Das Buch bekommt 4 Monster von mir.


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