Montag, 16. Juli 2012

Schneller als der Tod


von Josh Bazell



Eins vorab: Dieser Roman ist kein liebevoller, gut ausgeschmückter, ästhetisch einwandfreier Roman. Er ist hart und ehrlich und gegen Ende sogar ein bisschen eklig.
Der Roman handelt um Petro Brwna, alias Peter Brown, der durch die Familie eines Freundes ein Mitglied der Mafia wird. Er killt im Auftrag, aber selbst diese wägt er vorher ab. Als er dann von seinem Auftraggeber und dessen Sohn, seinem ehemals besten Freund, verraten wird, will er aussteigen und beginnt einen Neuanfang als Arzt. Aber wie das Schicksal so will, wird ein Mafiosi in genau das Krankenhaus eingeliefert, indem er arbeitet und gerät in ein Dilemma: Wenn er den Typen am Leben lässt, wird er alles verpetzen und die anderen werden ihn umbringen. Wenn der Patient allerdings stirbt, ist Pietro dran schuld und wird als Vergeltung dafür sterben.
Das Buch ist in 24 Kapitel eingeteilt jeweils in der Reihenfolge: Krankenhausleben- Vergangenheit. Die Hauptperson ist roh, brutal aber durch seine Ehrlichkeit sympathisch. Wenn man mal im Krankenhaus gearbeitet hat, erkennt man sofort vieles wieder.
Aber auch dieses Buch hat einen Haken: Es ist gegen Ende ziemlich eklig, und man muss eventuell eine gewisse Resistenz gegen Drogen, Sex und Mord haben um die Hauptperson sympathisch zu finden.
Ich hatte das Buch leider viel zu schnell durch, es ist wirklich flüssig zu lesen, und an manchen Stellen musste ich wirklich auflachen.
Ein spannender, und vor allem humorvoller Roman, den ich insgesamt positiv in Erinnerung haben werde.

Ich vergebe 4von 5 Monster an das Buch! 


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