Dienstag, 17. Juli 2012

Meine sehr italienische Familie von Daria Bignardi

Meine sehr italienische Familie


von Daria Bignardi



Gleich mal meine Meinung: Das Buch ist ganz nett so für zwischendurch,aber auch nicht für mehr, erst recht nicht für 18,00 EUR mit seinen 180 Seiten Umfang. Daria Bignardi erzählt zwar liebevoll und manchmal stolz von ihrer Familie, aber schweift dabei für mich zu sehr aus, als wäre sie selbst ein 85 jähriges Mütterchen, dass über den "krieg" spricht oder sonst was.
Ein paar Textstellen und Passagen fand ich allerdings sehr herzergreifend, besonders der Anfang ist ihr sehr gut gelungen, die Umschreibung, dass man niemals mehr so wirklich sich selbst sein kann ohne seine Eltern, ein wirklich sehr interessanter Gedanke. Ich hätte auch gerne mehr über Micione erfahren, über ihre Gefühle zu ihm, warum er denn ihr "Adoptivbruder" geworden ist. Stattdessen muss man Plaudergeschichten von irgendwelchen Verwandten erzählen, von denen man sowieso wieder sofort emotional getrennt wird weil das nächste Kapitel mit einer anderen Geschichte beginnt. Auch wäre es schön gewesen, wenn die Autorin nicht so viele Fragen über das Schicksal ihres Vaters und ihrer Mutter offen lassen würde. Ein wenig mehr Handlung und Mitgefühl für die Situation ihrer Mutter wäre schön gewesen.
Alles in allem war das Buch nicht sonderlich aufregend

Ich vergebe 2 von 5 Monstern für dieses Buch !



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