Dienstag, 17. Juli 2012

Das Affenhaus

Das Affenhaus



von Sara Gruen



In dem Buch "Das Affenhaus" von Sara Gruengeht es um eine junge Sprachwissenschaftlerin, Isabell, und ihre Familie: eine Bande von 6 Bonobos, jeder Bonobo ein Original; und es handelt von einem Journalisten, John, der bei dem Philadelphia Inquiere arbeitet. Das Buch beginnt damit, dass John ein Interview über die Wissenschaftlerin und die Bonobos führtund zunächst verzau bert wird von diesen menschenähnlichen Wesen, mit denen man sich unterhalten kann, ja die sogar einen eigenen Willen haben. Isabell hingegen ist rechtschüchtern, sie versteht sich mit den Affen mehr als mit Menschen. Kurz nachdem die Reporter abgereist sind ereignet sich jedoch ein Anschlag auf das Labor dabei wird Isabell schwer verletzt und die Bonobos "befreit", von einer Extremistengruppe. Machtlos kann Isabell nur im krankenhaus verweilen, wo sie von Journalisten gestalked und von Ärzten betäubt wird. Währenddessen werden die Bonobos verkauft, doch an wen? Dieses Rätsel versucht Isabell auf die schliche zu kommen, denn die Menschenaffen sind schließlich ihre Familie. Währenddessen muss John sich mit ganz anderen Dingen herumschlagen: seine Kollegin hat ihm seine Story geklaut und er muss jetzt die Drecksarbeit machen, seine Frau, eine Schriftstellerin, ist gefrustet, weil sie keinenVerlag für sie gibt. Noch dazu ist der Kinderwunsch groß und ihr Selbstwertgefühl hinüber, sie will nach LA ziehen um an einer Soap zu arbeiten und wird dort selbst total unglücklich.
Irgendwann jedoch ist das Geheimnis ob des Verbleibs der Bonoboaffen gelüftet: Sie treten in einer Big Brother Sendung auf "Das Affenhaus", sie sind alleine in einem haus und werden rund um die Uhr gefilmt. Und plötzlich entdeckt Isabell, dass nciht die Extremistengruppe das Übel all dessen waren, ihr Weltbild wird total erschüttert.
Meine Meinung: Der Umgang mit Affen und die ASL Sprache und deren Übersetzung sind faszinierend, die Autorin beschreibt liebevoll zwischen John und seiner Frau, zwischen Isabell und ihren Bonobos. Das Buchlässt sich sehr flüssig lesen, wobei es bei manchen Stellen, insbesondere wenn es um John geht, etwas uninteressant wird (deswegen auch ein Sternchen Abzug). Insgesamt lege ich das Buch jeden Tierfreunden, aber auch sonst jedem Nahe, es zeigt auch sehr gut die beiden Kehrseiten der Medaille.

Für das Buch gibt es 4 von 5 Monster!


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