Dienstag, 2. August 2016

Rezension: Albert muss nach Hause von Homer Hickam

Albert muss nach Hause

Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators



ISBN: 9783959679732
528 Seiten
19,90 EUR 



Inhalt:


Homer Hickam (senior) hat die Liebe seines Lebens geheiratet, sie heißt Elsie und ist mit ihrem Leben nicht ganz so zufrieden, denn sie hätte auch einen schönen reichen Tanzlehrer heiraten können und müsste nun nicht von Bergwerksleuten umgeben sein. Ausgerechnet der tanzende Charmeur schenkt Elsie einen Alligator zur Hochzeit, den Elsie liebevoll großzieht. Doch eines Tages reicht es Homer mit dem Alligator. Er stellt Elsie vor die Wahl: entweder der Alligator oder ich! Schweren Herzens trennt sich Elsie von dem Alligator, unter einer Bedingung: er muss zurück in seine Heimat, Florida. Da Homer seine Frau über alles liebt, beginnt eine spannende Reise nach Florida. 


Story:

 

Die Geschichte an sich war der Hauptgrund, weswegen ich mich für das Buch interessiert habe. Sie klingt nach einem tollen, liebevollen Unterhaltungsroman, zu dem er sich auch entpuppt. Es ist als eine Art Roadtrip beschrieben mit vielen unterschiedlichen Abenteuern, die das Ehepaar mehr und mehr zusammen führen. Elsie hält noch viel zu sehr an dem Leben fest, das sie haben könnte und muss sich nun Schritt für Schritt trennen, das Ende ist sehr schön metaphorisch. Denn Albert kommt nach Hause und bleibt dort auch, genauso wie der Traum von einem Teufelstänzer-Ehemann ;-) 


Protagonisten:


Elsie, die Ehefrau, kommt das ganze Buch über ziemlich kalt herüber. Es scheint so, als würde sie Homers Liebe gar nicht erwidern und alle Bemühungen zu Boden schmeißen. Dadurch ist Homer automatisch mein Favorit geworden. Er liebt Elsie sehr und tut einiges, um ihr dies zu beweisen, auch wenn es manchmal ziemlich eng wird. Albert wird sehr liebevoll beschrieben, wobei das anfangs gewöhnungsbedürftig ist, einen Alligator als niedlich beschrieben zu bekommen, so ist der Alligator wie eine Art Maskottchen ein Herzensbrecher.


Stil:

 

Der Stil war anfangs etwas stockend, ich musste mich an die Grundsituation gewöhnen, die relativ spärlich geschildert wurde, man wurde noch nicht so ganz mit den Protagonisten warm, dann ging das Abenteuer schon längst los. Man wächst jedoch nach und nach hinein, sodass es echt Spaß gemacht hat Homer und Elsie auf ihrer Reise zu begleiten, obgleich auch manche Ereignisse, Taten und Handlungen nicht realistisch waren. Die Authenzität leidet darunter zwar, dies tut jedoch der schönen Geschichte keinen Abbruch. 


Eine süße Geschichte, die mir Freude gemacht hat zu lesen. Dafür gibt es 4 Monsterpunkte !

 




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