Dienstag, 12. April 2016

Rezension: Orphan X von Gregg Hurwitz übersetzt von Mirga Nekvedavicius


ISBN: 978-3959670241
432 Seiten
19,90 EUR 


Inhalt:

Evan Smoack ist der geborene Killer, als Waisenkind wurde er aufgezogen, um als Auftragskiller zu dienen. Getarnt als Verkäufer treibt er sein Unwesen, er hat ein System entwickelt um für moralischen Ausgleich zu finden: er ist der Unbekannte, der Menschen hilft, die richtig in der Klemme stecken. Doch egal, was er auch macht, sein höchstes Gebot ist, niemals einem Unschuldigen etwas anzutun. Doch lässt sich das in seiner Branche vermeiden ? Wie viel muss er dafür riskieren?
Meinung:

Das Buch ist eine spannungsgeladene Actionkumulation, so wie man es sich bereits gedacht hat, dem Titel und der Kurzbeschreibung zufolge. Evan als Protagonist ist mir anfangs etwas zu distanziert. Der Stil ist klar umschreibend und geht in die Tiefe, jedoch eine andere Tiefe, die ich gewohnt bin. Sehr detailliert wird sich darüber ausgelassen welche Waffen und mit was für einem Material, wovon ich überhaupt keine Ahnung hatte ;-) Ich habe das buch schon fast als reines Männerbuch abgehakt. Doch die Idee mit dem Helfen von Leuten, die richtig tief im Mist sitzen, hat mir sehr gut gefallen und hat auch Evan für mich sympathischer gemacht. Noch dazu ist der Schreibstil spannend formuliert, sodass ich das Buch kaum aus der Hand nehmen konnte, auch wenn es nicht gerade mein Lieblingsgenre ist, finde ich, dass Orphan X ein sehr gelungener Thriller ist, der mich gut entertained hat. Wie konnte er auch anders? Spannungsgeladen und actionreich, ein wenig Moral und das Gute im Menschen und ganz viele Bösewichter. Vom Verlauf des Buches gibt es ein paar unglaublich gute Wendungen, die zwar unerwartet kamen, dennoch für mich logisch erschienen. Ich habe es dem Autor abgekauft ;-) . Dadurch, dass auch in bremsligen Situationen alles sehr gut durchdacht war, der Schreibstil nicht zu anstrengend war und ab und zu etwas Humor die Sache aufgerlockert hat, konnte man sehr gut sehr schnell das Buch fertig lesen. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen.
Für mich verdient Orphan X daher 4 Punkte!

 

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