Donnerstag, 3. September 2015

Rezension: Legenden von Nuareth - Die Stunde der Helden von Jörg Benne


ISBN: 978-3945493212
358 Seiten
12,95 EUR

Inhalt:

Als der Barde und Poet Felahar die Kneipe eines Dorfes besucht, verdingt er sich als Erzähler und erzählt die spannende Geschichte der drei ungleichen Helden Huk, Wim und Dalagar, die einen Drachen durch List und Tücke erlegten. Leider nur totaler Unsinn, wie die echten Helden, die zufällig auch zugegen sind, behaupten. Schnell sind sich alle einig, das Felahar mit den Helden reisen sollte um die wahren Geschichten der Helden kennen zu lernen und zu verbreiten. Doch was als Heldentum bezeichnet wird, ist schlichte Söldnerarbeit. Felahar erkennt, dass es in Wahrheit keine Helden gibt. Oder doch ?


Meinung:

Das Cover ist typisch Highfantasy und passt sehr gut. Der Schreibstil ist, wie immer bei diesem Autor, nicht zu schwer, sodass es echt Spaß macht, das Buch zu lesen. Durch die realistische und ehrliche- aber auch selbstironische - Art wird der Text aufgelockert. Die drei Helden werden nicht gerade sympathisch dargestellt, was die besondere Thematik dieses Buches besonders unterstützt. Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Maske des Heldentums Kapitel für Kapitel erlischt, mit einem krönenden Abschluss, den ich an dieser Stelle nicht verraten werde ;-) Damit hat der Autor einen für mich interessanten und ausschlaggebenden Punkt in die Geschichte eingearbeitet.
Die schicksalhaften Verknüpfungen haben mir auch gut gefallen, da sie an den richtigen Stellen portioniert waren und nicht unglaubwürdig wirkten.
Die Entwicklung der Charaktere waren zwar nicht so groß, jedoch bemerkbar. 
Zusammengefasst eine spannende, nicht zu schwere Fantasy !
Es hat mir viel Spaß gemacht Die Stunde der Helden zu lesen. Gerne wieder !



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