Samstag, 8. August 2015

Rezension: Golem und Dschinn von Helene Wecker


ISBN: 978-3-455-40367-1
624 Seiten
24,99 EUR

Inhalt:

Chava ist ein Golem, eine Frau die aus Ton besteht, die ihrem Meister alle Wünsche erfüllen muss. Nur ist ihr Meister gestorben und sie ist nun mutterseelenallein.
Ahmad ist ein Dschinn, er besteht aus Feuer und wurde von einem menschlichen Magier in ein Gefäß gebannt, mehr oder weniger zufällig wird er aus dem Gefäß befreit. Beide landen im New York des 19. Jahrhunderts, während der Imigrationswelle. Zufällig treffen die beiden aufeinander und bemerken eine merkwürdige Seelenverwandtschaft. Diese ist jedoch nicht einfach aufrecht zu erhalten. Besonders wenn dann noch ein mächtiger Feind auftaucht....


Meinung:

Das Cover passt überhaupt nicht zum Titel,ich finde es auch nicht sonderlich ansprechend. 
Der Anfang war noch ziemlich gut, der Sprachstil hat mir gut gefallen. Es gibt immer einen Perspektivenwechsel, wobei mir schon von Anfang an die Perspektive des Golems besser gefallen hat. Nach 100 Seiten merkt man allerdings, dass das ganze Buch sehr langatmig gestaltet ist und dadurch der Reiz dieser außergewöhnlichen Geschichte verloren geht. Trotz der Langatmigkeit konnte man sich nicht gut in die Personen einfinden, die Motivation der Personen war für mich unerklärlich und pseudomoralisch. Ich habe mich durch das Buch gequält, und bin froh, dass ich es jetzt nicht mehr lesen muss. Es tut mir leid für dieses vernichtende Urteil. Von mir gibt es zwei Punkte, da der Schreibstil ganz gut war und die außergewöhnliche Geschichte mein Interesse geweckt hat.



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