Freitag, 31. Juli 2015

Rezension: Spiegelkind von Alina Bronsky


ISBN: 978-3-401-06798-8
14,99 EUR
304 Seiten

Inhalt:

In Julis Leben ist etwas grausam schlimmes passiert: Ihre Mutter wurde entführt! Und die Polizei macht nichts und verwischt sogar noch die Spuren! Irgendetwas stimmt doch hier einfach nicht, doch wen kann sich Juli nur anvertrauen? In einer Welt gespalten in emotionslose und egoistische "Normale" und in drogensüchtige Freaks fühlt sich Juli ohnmächtig, bis Ksü in ihrer Schulklasse erscheint, hin und hergerissen von der Welt, die sie bisher kannte und der Realität, muss Juliane einfach die Wahrheit finden, gar nicht mal so einfach, wenn dann noch staatliche Einrichtungen und magische Wesen wie die Pheen ihre Finger im Spiel haben. 


Meinung:

Das Cover ist ein absoluter Hingucker, der Titel passt super zum Thema, das Coverbild eher weniger, ist aber trotzdem sehr schön.
Der Einstieg ist anfangs etwas befremdlich, da man Mitten in die Geschehnisse katapultiert wird und das Verhalten der Polizei und der Zwillingsgeschwister von Juli nicht ganz nachvollziehbar ist. Das Buch ist in Ich Perspektive geschrieben, was momentan wohl im Trend ist. 
Die Protagonistin ist ein konsequenter Charakter und wird klar und ehrlich dargestellt, sodass sie zwar nicht immer 100 % ig sympathisch ist, jedoch authentisch wirkt. Außerdem hat es so mehr Spaß gemacht ihre Entwicklung zu beobachten, die sehr groß und nachvollziehbar ist. Super sympathisch als Charakter ist Ksü, sie ist einfach zum Knutschen, so eine beste Freundin wie Ksü hätte ich auch gerne, doch wo Juli Fortschritte macht, macht Ksü eher Rückschritte. 
Die Welt, die dieAutorin geschaffen hat ist eine interessante MIschung aus einer Dystopie mit Fantasyelementen, es werden dabei gesellschaftliche Probleme überspitzt dargestellt und Gräueltaten  der Menschen wiederholt dargestellt werden. 
Durch die vielen Elemente, die einfach stimmen: Spannende Story, Charakterentwicklung, Dystopische und fantastische Elemente, interessante Welt, sehr guter Schreibstil...ist das Buch einfach mega spannend. Man hat am Anfang genauso wenig Ahnung wie die Protagonistin und wächst praktisch mit ihr zusammen, die Informationen, die der Leser benötigt sind chonologisch genau richtig proportioniert gewesen um immer am Ball zu bleiben. Man wird praktisch immer unterfüttert. Noch dazu hatte das Buch ein paar sehr spannende Wendungen. In jeder Beziehung hatte ich einen positiven Leseeindruck, sodass mir garnichts anderes übrig bleibt, als dem Buch sehr gerne die volle Punktzahl zu geben. 



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