Donnerstag, 20. Februar 2014

Rezension: Feuersbrut von Nadine Kühnemann


Koios Verlag
ISBN: 978-3902837073
644 Seiten
14,40 EUR als broschierte Ausgabe
6,40 EUR als ebook


Inhalt:

Lennian ist der kranke Sohn des Königs, seine magischen sind nicht sehr stark und noch dazu wird er von Visionen geplagt. Der junge Prinz wird durchaus gemieden und erscheint seinen Eltern eher als peinlich, statt als ernst zu nehmend. Es kommt zu Unruhen im Königreich und natürlich erfährt Lennian als letztes darüber. Plötzlich wird er gejagt und man möchte ihn ermorden und dann taucht plötzlich dieser eingebildete Ronyn auf um ihn zu retten, doch Ronyn verbirgt ein Geheimnis vor Lennian und möchte ihm dies einfach nicht mitteilen. Mal scheint Ronyn ein Ziel zu haben, mal nicht. Es dauert schon seine Zeit, dass herauskommt, dass es sich nicht um das übliche politische Machtspiel handelt, sondern um alte magische Mächte und Lennian spielt dabei eine gewisse Rolle.

Meinung:

Der Titel passt ganz gut zu dem Buch, das Cover allerdings hat nicht unbedingt einen Bezug zu dem Inhalt des Buches. Ich habe das Buch lange vor mich hin geschoben wegen der vielen Seiten, da habe ich mir immer dünnere Bücher zum Rezensieren geschnappt, doch nun habe ich mich aufgerafft und kaum habe ich angefangen mit dem Buch ging es zackzack. Man ist sofort in der Geschichte gefangen, die Seiten fliegen einem förmlich vorbei. Der Schreibstil ist sowohl mitreißend, als auch detailliert. Besonders die Verknüpfungen, die man so nicht ahnen kann, waren sehr geschickt eingefädelt und haben immer wieder zu einer überraschenden Wendung geführt. Das ist denke ich nicht so einfach! Die Grundstory war auch eine gute Idee, vor allem wusste man zu Anfang nicht wirklich was Realität und was Vision war bei Lennian. Es treten viele Fragen auf, aber auch viele Antworten, die allerdings zu noch mehr Fragen führen. 
Tolle Charaktere treten in dem Buch auf, besonders Andret hat mir sehr gut gefallen, aber auch Nima. Ich hatte den Hauptbezug zu diesen beiden und habe mit ihnen gebammelt. 
Die Spannung bleibt zumeist auf einem hohen Level. Zunächst werden die Situationen der verschiedenen Gefährten einzeln beschrieben und nach und nach kommen sie alle zusammen. Zwei Punkte habe ich allerdings noch zu kritisieren. Zuerst hat man nicht gerade einen innigen Bezug zu dem Protagonisten Lennian, ich finde ihn insgesamt schwer einzuschätzen. Zweitens sind die Gefährten alles andere als Freunde, dies macht die Geschichte zwar umso spannender, aber dennoch fand ich es nach einer Zeit anstrengend, den Gefährten nicht trauen zu können, manchmal wusste ich noch nicht mal auf welcher Seite ich sein soll, das ist zwar mal etwas Neues, aber auf Dauer hätte ich mir etwas mehr Beständigkeit gewünscht. 
Ein großartiger Fantasyepos! Es hat mir viel Spaß gemacht die vielen Abenteuer und Geheimnisse zu erleben und ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil!  Es wird immer seltener, dass die umfangreichen Fantasybücher mich packen, doch diesem ist es gelungen!

Ich gebe dem Buch "Feuersbrut" 5 Monster und möchte mich herzlich bei dem Koios Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken !



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