Donnerstag, 13. Dezember 2012

Rezension: Das Wunder auf vier Pfoten von Julia Romp


352 Seiten
14,99 €

Inhalt:

Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit. Die Autorin, Julia Romp, ist eine allein erziehende Mutter von einem autistischem Jungen namens George. George verträgt Nähe und Berührungen nicht, er möchte nie reden und macht seiner Mutter das Leben richtig schwer, da sie einen Zugang zu ihm finden möchte. Eines Tages taucht eine Katze auf, dieser zugelaufene Streuner ist George beinahe sofort sympathisch. Prompt wird der Kater Ben genannt. Er schleicht sich in Georges Herz und plötzlich zeigt sich, dass George ja doch Nähe vertragen kann, und ja doch spricht und zwar mit Ben!Ben beginnt der Übermittler für die beiden zu werden, die Mutter erklärt George Dinge mit Hilfe von dem Kater. Doch nach diesem Lichtblick ist Ben plötzlich verschwunden und die Mutter verliert den Zugang zu ihrem Sohn, und noch schlimmer, für ihn ist die Mutter die Schuldige, warum Ben abgehauen ist. Um die Beziehung und den aufsprossenden Keim der Mutter-Kind-Beziehung zu retten und natürlich auch um Ben zu retten, beginnt Frau Romp eine unglaubliche Suchaktion über Monate hinweg gibt sie nicht auf doch vergeblich. Doch dann klingelt kurz vor Weihnachten das Telefon....

Meinung:

Ein wundervolles Buch und nicht nur zur Weihnachtszeit zum Lesen geeignet! Ich musste ein paar mal mit den Tränen kämpfen beim Lesen, der Schmerz einer Mutter, die ihren Säugling berühren, küssen, herzen will aber dann schon ziemlich früh erkennt, dass Nähe alles nur noch schlimmer macht...oh man. Da wird einem richtig weh ums Herz. Und dann die Freude, als mit Hilfe von Ben immer mehr kleine Wunder in George vorgehen, das ist wirklich rührend. Der Schreibstil ist dabei nicht überschwänglich oder extrem melancholisch, was ich gut finde, sonst würde das ganze ins Lächerliche gezogen werden, deswegen schätze ich auch die Ausführung sehr.

5 Monster gibt's für ein wirklich herzzerreißendes Buch !



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