Freitag, 21. September 2012

Rezension: Zeitenzauber



Anna ist ein ganz gewöhnlicher Teenager, sie interessiert sich nur für sich und Teeniekram, also Gerüchte und Jungs, sie ist schlecht in der Schule, obgleich ihre Eltern beide ansehnliche Akademiker sind. Man ist eben vor nichts im Leben gefeilt ;-). In den Sommerferien gehen Anna und ihre Eltern nach Venedig, dort lernen sie die Familie Tasselhoff kennen, ein ziemlich versnobbtes Paar mit einem gleichaltrigen Sohn Matthias. Mit Matthias freundet sich Anna an, obwohl er ziemlich kauzig ist. Die beiden Familien schauen sich die alljährliche berühmte Regatta an, doch plötzlich fällt Anna in den Kanal und landet in der Vergangenheit - vor 500 Jahren ! Dort begegnet sie Sebastiano, der ihr in Venedig bereits aufgefallen ist. Sebastiano springt durch Zeiten und möchte Anna zurück bringen, doch es geht nicht, das hat nur eines zu heißen: Anna hat eine Aufgaben die die Zukunft beeinflussen wird, ihr Scheitern hat die Zerstörung von Venedig zur Folge. Da gibt es nur ein kleines Problem, denn Anna hat keine Ahnung was ihre Aufgabe genau ist und eigentlich möchte sie nur nach Hause.

Das Buch ist jugendgerecht geschrieben, man lernt auch ab und zu etwas über Venedig dazu, zum Beispiel, dass es nur schwarze Gondeln gibt. Die Reise in die Vergangenheit und deren Umschreibungen finde ich gut gelungen, nicht zu krass, aber so, dass man sich denken kann, dass Anna auf vieles verzichten musste. Stellenweise finde ich manche Handlungen zu abrupt, sodass der Lesefluss manchmal ziemlich holprig wird aber alles in allem ein gutes Buch.

Das Buch bekommt vier Monster von mir!


1 Kommentar:

  1. Guten Morgen :),

    dieses Buch interessiert mich auch noch :). Ich habe letzte Woche "Zeugenkussprogramm" von Eva Völler gelesen. Das war klasse :).

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

    Vielleicht magst du mal unseren Blog besuchen: http://jekranta.jimdo.com/

    Liebe Grüße

    Krissi

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