Mittwoch, 18. Juli 2012

Firelight- Brennender Kuss

Firelight- Brennender Kuss 


von Sophie Jordan (Loewe Verlag)

Story: 
Firelight handelt von einem Mädchen namens Jacinda, sie ist allerdings kein gewöhnliches Mädchen, sie wandelt sich in ein Drachen/Mensch Mischwesen,diese Art wird im Buch "Draki" genannt. Doch nicht nur das, Jacinda ist noch dazu ein Feuerdraki, diese sind sozusagen "vom Aussterben bedroht". Seit vielen Generationen gab es keine Feuerdraki mehr in Jacindas Rudel. Wegen ihrer Seltenheit wird Jacinda selbstverständlich bevormundet und das Rudel versucht sie dazu zu animieren Feuerdrakikinder zu zeugen mit dem Sohn des Rudelführers. Jacinda strebt nach Freiheit und möchte alleine und bei Tageslicht fliegen, was sie dann auch tut, doch das war keine gute Idee, denn sofort sind Jäger parat. Die Jäger töten Drakis, da Drakiblut heilende Kräfte auf die Menschen ausübt und Drakis wertvolle Edelsteine besitzen. Jacinda wird in die Enge getrieben, ein junger Jäger verschont sie allerdings, weil er verblüfft von ihrer Drakischönheit ist und einfach Sympathie empfindet. Nachdem Jacinda geflohen ist vor den Jägern, sammelt das Rudel sie auf und es steht eine unumkehrbare Strafe an, doch ihre Mutter flieht mit Jacinda und ihrer Zwillingsschwester Tamra, die ein "defekter Draki" ist also sich nicht verwandeln kann, in die Wüste. 
An ihrem ersten Schultag in der neuen Umgebung entdeckt sie sofort den Jäger, der sie verschont hat:Will.

Charaktere:
Ich finde die Charaktere sehr gut beschrieben und auch sehr sympathisch. 
Jacinda und Tamra haben für mich ein realistisches Geschwisterverhältnis: sie lieben sich zwar, allerdings haben sie Meinungsverschiedenheiten, trotz allem würden sie sich für die andere opfern. Ich finde es schön, dass Jacinda sich um ihre Schwester sorgt und auch umgekehrt. Die beiden befinden sich in einem moralischen Dilemma: Jacinda fühlt sich als Draki in iihrem Rudel wohl und möchte ihren inneren Draki nicht töten um weiterhin bei den Menschen zu bleiben, dafür liebt sie ihren Drakiteil viel zu sehr. Andererseits weiß und sieht Jacinda, dass es Tamra und ihrer Mutter als "nicht- Drakis" in der Menschenwelt besser geht, besonders ihre Schwester Tamra genießt Prestige in der Schule und war nie glücklicher. 

Will ist anfangs eher der mysteriöse Bad Boy, aber nur ganz am Anfang, bald schon merkt man, dass er sich in dieser Rolle überhaupt nicht wohl fühlt und dort hinein gezwungen wurde. Auch ihn umgibt ein dunkles Geheimnis, dass Jacinda bitter schmecken wird.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist flüssig geschrieben und ist sowohl spannend als auch romantisch, manchmal zum aus der Haut fahren und dann wieder zum Schmunzeln. Anfangs fand ich den Ausdruck "Draki" befremdlich, das hat sich so ab Mitte /Ende des Buches gelegt, irgendwie konnte ich den Begriff nicht richtig ernst nehmen. Das Liebes- und Beziehungshin und her hat etwas an der Spannung gezogen, allerdings nicht der Rede wert. 

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Monstern!



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