Sonntag, 30. August 2015

Rezension: Gelöscht von Teri Terry


ISBN: 978-3-649-61183-7
432 Seiten
17,99 EUR



Inhalt:

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht. Weil sie eine Terroristin war, wurde sie geslated. Durch ein Resozialisationsprogramm wird Kyla in eine Familie wiedereingegliedert, doch bald schon merkt sie, dass sie anders ist. Ihr Hormonspiegel dreht total durch, sie hat Alpträume mit Erinnerungsstücken und es gibt "Slater" denen sie nicht zutraut, dass sie jemanden jemals ein Haar gekrümmt haben sollen. Dann findet sie auch noch heraus, dass sie auf einer verbotenen Website als vermisst gemeldet wurde, seitdem sie 10 Jahre alt ist. Die Harmonie des geregelten Staates wird getrübt durch dem elitären Gehabe der Lorder, vermehrtem Verschwinden von Kindern und terroristischen Anschlägen. Kyla weiß zwar nicht wer sie ist und was sie getan hat, doch eins ist ihr bewusst: Die Lage spitzt sich zu.

Meinung:

Das Cover ist ganz gut, allerdings kein Blickfänger, der Subtitel passt sehr gut und ist gelungen stimmungsvoll.
Das Buch ist gleich zu Anfang super spannend, da man gebannt ist von den gesellschaftlichen Strukturen und immer wieder interessanten Input erhält. Der dystopische Charakter wird gut dargestellt, ohne dass er überladen und dramatisch wirkt. Noch dazu ist man sofort neugierig auf die verschiedenen Schicksale der Personen. Das Prinzip des Slatens und der zweiten Chance ist ebenso interessant und bietet genug Thematik um diskutieren zu können. In dem Buch werden gekonnt sowohl die positiven als auch die negativen Seiten dieser Technik dargestellt, was wirklich überzeugend ist. Vor allem das soziale Programm, das mitunter dahinter steht, ist zu erwägen. In dem Buch sind genügend Details um sich alles sehr gut vorstellen zu können, mir hat da nichts an Details gefehlt.
Die Entwicklung der Protagonistin geht einem durch und durch, die Kontrolle durch den Levo und die elitäre Struktur schmerzt den Leser schon fast, denn man wünscht sich nur noch, dass Kyla endlich ausbrechen kann, auch wenn es dafür keine Chance gibt.
Besonders gut ist das Ende geworden, ein spannender Twist, der mir logisch erscheint. Ich habe ein paar Minuten gebraucht um das Ende zu verarbeiten.

Für dieses buch gibt es die volle Punktzahl und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, den ich auch schon hier liegen habe.


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